Die richtige Kuchenform finden

Himbeerkuchen aus der Springform

Eine Kuchenform wird zum Backen von Kuchen verwendet. Auch Torten, Tartes und kleines Gebäck gelingen mit der richtigen Form perfekt. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die wichtigsten Backformen vorstellen und dabei auch auf die Unterschiede eingehen. Mit unseren Infos finden auch Sie schnell und bequem die richtige Kuchenform für Ihr Backrezept.

Wofür braucht man Backformen?

Die meisten Teige sind aufgrund ihres hohen Flüssigkeits- und Fettgehalts zu Beginn des Backens flüssig. Ohne Form würde der Kuchen auseinanderfließen. Der wichtigste Zweck von Backformen ist es, ein Zerfließen des Teiges zu verhindern und den Kuchen in Form zu halten. Bäckt man einen Kuchen mit Eiern, so gerinnt das Eiweiß durch die Hitze im Ofen nach kurzer Zeit und macht den Teig stabil.

Damit das Gebäck nicht an der Kuchenform festklebt, wird sie vorher häufig eingefettet. Hierzu wird wahlweise Butter oder spezielles Backfett verwendet. Viele Backformen verfügen heute über Antihaftbeschichtungen. Diese sollen ein Ankleben des Kuchens verhindern. Dennoch wird in vielen Rezepten weiterhin das Einfetten der Form empfohlen. Nach dem Backen lässt man die Kuchenform noch eine Weile abkühlen, eh man sie vorsichtig vom Backwerk löst.

Von Kastenform bis Springform: Kuchenformen im Vergleich

Zum Backen von Cakes eignet sich eine Kastenform am besten, ein Marmorkuchen gelingt besonders schön in einer Gugelhupfform und Obstkuchen erlangen in einer Springform ihre Perfektion. Und mit Savarinformen backen sie wunderschöne ringförmige Kuchen. So vielfältig wie die Backrezepte sind auch die erhältlichen Kuchenformen. Ob rund, quadratisch, oval oder mit einem verspielten Motiv – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Es kommt auf das Material an

Je nach Material der Form bäckt diese unterschiedlich dunkel: So sind Emailleformen dafür bekannt, viel Hitze weiterzugeben und den Kuchen schneller dunkel werden zu lassen. Metallformen gibt es aus Weißblech oder mit dunkler Beschichtung. Letzere leiten die Hitze weniger gut, das Backwerk braucht länger zum Gelingen.  Teflon-Kuchenformen verhindern ein Ankleben des Teiges, sind dafür aber nicht schnittfest. Silikonformen kleben ebenfalls nicht an, sind dafür aber nicht so stabil und geben dem Kuchen eine eher glatte und unkonturierte Oberfläche. Aluminiumformen sind ebenfalls verbreitet, allerdings nicht spülmaschinentauglich. Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile und ist für unterschiedliche Anwendungszwecke besser oder schlechter geeignet. Mit unserem Guide finden Sie die passende Backform für jeden Anlass.

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2 Reaktionen

  1. Brigitte
    Brigitte 13. Dezember 2015 um 08:42 · Antwort

    Langsam verzweifle ich mit meiner Auswahl für die richtige Tortenbodenform. Vielleicht kennt jemand die Prinz Regententorte die aus ca. 13 einzelnen, hauchdünnen Böden gebacken wird. 1 1/2 El zäher Teig muß auf einer 28er Kuchenplatte so verteilt werden, dass sie durchscheint. Dann 5 Min. backen. Gibt es eine 28er Platte, wo man nicht die Beschichtung “mitisst”, den 1-2 mm fertigen Kuchenboden leicht mit einem Hebemesser herunter bekommt und die Platte dies auch nicht mit Kratzern qittiert? Crapeeisen geht mit dem sehr zähen Teig nicht, die fertig gebackenen Böden sind jedoch so dünn.

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